Die besten 9 Nas Server im Test. Unser Testsieger ist der Synology DS415+. Der heutige Speicherbedarf von Computern ist enorm. Seitdem es möglich ist, Serien und Spielfilme in... zum Ratgeber

1. Platz
  • individuelle Ausstattung mit bis zu 24 TB (4x6 TB)
  • direkte 1080p Full-HD Videotranskodierung
  • gleichzeitiges Streaming und Mehrfachzugriff ohne Leistungseinbußen möglich
  • Sehr gute Leseund Schreibgeschwindigkeit mit über 100 MB/s
  • Verschiedene Datensicherungsmethoden
2. Platz
  • Sehr schnelle Leseund gute Schreibgeschwindigkeit
  • Transkodierung von Musiktiteln in das mp3 Format
  • unbestückt oder mit verschieden großen Festplatten in guter Qualität erhältlich
  • Verknüpfung mit sozialen Netzwerken möglich
  • Viele Programme und Apps, beispielsweise für den Zugriff von unterwegs
3. Platz
  • sehr hohe Speicherkapazität
  • vier Gigabit-LAN Ports
  • fünf USB-Anschlüsse (3x USB 3.0, 2x USB 2.0)
  • Sehr gute Leistungen beispielsweise für das Streaming von Full HD Videos mit automatischer Transkodierung
  • Viele Virtualisierungsfunktionen, Sicherheitsprogramme und weitere Funktionen

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Ratgeber

Der heutige Speicherbedarf von Computern ist enorm. Seitdem es möglich ist, Serien und Spielfilme in Full HD auf Festplatten abzuspeichern und damit permanent abrufbar zu machen, ist die Speichergröße der Platten nochmals explodiert. Heute sind Festplatten mit 1 oder 2 Terabyte völlig normal. Dennoch reicht der Platz oftmals nicht aus. Die Menschen schaffen sich im Laufe der Jahre verschiedene Festplatten an, um irgendwo alle ihre Fotoschätze, die Lieblingsmusik und das gesamte Fernsehentertainment unterzubringen. Dabei gehen auf Dauer allerdings die Ordnung und der Überblick verloren. NAS-Server schaffen bei diesem Problem Abhilfe.

Was ist ein NAS-Server?

Hierbei handelt es sich um Server für den Heimbereich, die mehrere Speicherplatten miteinander zu einem Netzwerk verbinden. Dadurch hat man überall in seinem Haushalt Zugriff auf alle archivierten Dateien. Man kann mit den unterschiedlichsten Endgeräten auf diese Files zugreifen:

  • PC
  • Notebook
  • Tablet und iPad
  • Smartphone und iPhone
  • netzwerkfähiger Fernseher
  • netzwerkfähige Musikanlage

Zudem kann man dank des überragenden Speicherangebots des NAS-Servers jederzeit Sicherheitskopien seiner wertvollen Dateien anfertigen.

Das wichtigste Kaufkriterium für einen NAS-Server ist seine Ausstattung. synology-ds415play-4-bay.jpgSie muss zu den Bedürfnissen des Kunden passen. Es sind NAS-Server mit und ohne Festplatten erhältlich. Gegebenenfalls kann man also den Server mit seinen bereits vorhandenen Laufwerken bestücken. Außerdem unterscheiden sich die Geräte durch die Zahl der bereitgestellten Steckplätze für Festplatten.

Wie ein NAS-Server funktioniert

Die Abkürzung NAS steht für den englischen Begriff Network Attached Storage. Im Deutschen kann man diese Produktbezeichnung mit „netzgebundener Speicher“ übersetzen. Der Direct Attached Storage ist die Alternative zum NAS-System. Damit bezeichnet man die internen Festplatten, die PCs zur Datenverwaltung benutzen.

Grundsätzlich kann man zwar anderen Rechnern Zugriff auf das Speichersystem des eigenen Computers gewähren. Dieser Vorgang ist jedoch umständlich und setzt gewisse Vorkenntnisse voraus.

Das NAS-System vereinfacht den Ablauf, indem die gespeicherten Daten von allen in das Netzwerk integrierten Geräten abrufbar sind. Darüber hinaus können mehrere Personen parallel auf die Festplatten zugreifen.

NAS-Server nutzt WLAN-Technik

Damit der Zugriff reibungslos in jedem Raum des Haushalts klappen kann, nutzt ein NAS-Server die WLAN-Technik. Jedes dafür ausgerüstete Gerät kann sich drahtlos mit dem Router verbinden. Andernfalls kann man sich auch über ein LAN-Kabel in das Netzwerk einloggen.

Um den Bedienungskomfort zu erhöhen, lassen sich weitere Peripheriegeräte wie etwa ein Drucker direkt an den NAS-Server anschließen. qnap-ts-251.jpgSo kann man per Smartphone oder Tablet bequem das Fotoarchiv durchforsten und mit einem Klick den Druck eines Fotos in Auftrag geben.

Autonomer Computer

Der NAS-Server benötigt für den Betrieb keinen PC oder anderen Rechner. Er arbeitet völlig autonom, besitzt seinen eigenen Prozessor und verfügt über genügend Arbeitsspeicher, um alle Aufgaben abzuarbeiten. Ein NAS-Server setzt lediglich einen WLAN-Router voraus, um funktionsfähig zu sein.

Wichtige Übertragungsprotokolle

Die Speichermedien, mit denen man einen NAS-Server bestückt, müssen eine Voraussetzung erfüllen: Sie benötigen ein kompatibles Übertragungsprotokoll. Darüber können sie mit dem NAS-Server kommunizieren. Zu den gebräuchlichen Netzwerkprotokollen zählen:

  • NFS
  • SMB/CIFS
  • FcoE
  • iSCSI

Wichtige Ausstattungsmerkmale von NAS-Servern

Bei einem NAS-Server entscheiden fünf Faktoren darüber, ob der Netzwerkrechner zu den persönlichen Bedürfnissen passt:

  • Anzahl der Slots
  • Speicherkapazität
  • Festplattengröße
  • Zahl der Anschlüsse
  • Prozessor und Arbeitsspeicher

Die Anzahl der Slots

Für Einsteiger reichen meistens NAS-Server mit 1-2 Steckplätzen vollkommen aus. Dies setzt allerdings voraus, das man die Slots mit Festplatten bestückt, die über eine ausreichende Speicherkapazität verfügen. Üblicherweise passen die Fotos, Musikfiles und Videos, die eine Privatperson sammelt, problemlos auf 1-2 Terabyte.

Sofern der Speicherbedarf jedoch kontinuierlich wächst, empfehlen sich NAS-Server mit 4, 6 oder mehr Steckplätzen. Dies gilt auch für kleinere Unternehmen, die sich einen NAS-Server für ihr firmeninternes Netzwerk zulegen wollen.

Je nach Branche kann der Speicherbedarf sehr hoch ausfallen. Hier sollte man also nicht am falschen Ende sparen und sich zumindest einen ausbaufähigen NAS-Server zulegen. Festplatten kann man immer noch nachkaufen.

Die Hersteller verwenden statt den Begriffen Steckplatz und Slot häufig die Formulierung BAY-NAS. So bedeutet 1-BAY-NAS beispielsweise, dass der NAS-Server über lediglich einen Steckplatz für eine Festplatte verfügt. Bei einem 4-BAY-NAS-System sind folglich vier Slots vorhanden.

Viele Markenhersteller wie Western Digital, Synology oder Buffalo stellen es den Kunden übrigens frei, ob sie den NAS-Server mit oder ohne Festplatten kaufen. Es gibt für jeden Bedarf das passende Server-Set.

Die Speicherkapazität

Es ist schwierig, die passende Speicherkapazität zu benennen. synology-ds415.jpgSie sollte sich auf jeden Fall nicht am Ist-Zustand, also dem bereits vorhandenen Speicherbedarf orientieren. Man sollte hier vorausschauend denken, um sich nicht in zwei Jahren einen neuen NAS-Server anschaffen zu müssen.

Speziell die hochauflösenden Fotokameras, Digicams und die Videodateien verschlingen immer mehr Speicherplatz. Andererseits ist dies natürlich auch eine Preisfrage. Man zahlt als Kunde für jedes weitere Gigabyte an Speicherplatz. Man sollte dennoch mit dem doppelten bis dreifachen Speichervolumen des jetzigen Bedarfs kalkulieren, um langfristig auf der sicheren Seite zu sein.

Hierbei kann man sicher etwas Geld sparen, sofern man die Festplatten im Komplettpaket mit dem NAS-Server erwirbt. Ob dies jedem Bedürfnis gerecht wird, steht auf einem anderen Blatt. Denn neben der WLAN-Verbindung wirkt sich die Lesegeschwindigkeit der Festplatte auf die Übertragungsgeschwindigkeit aus. Wer sich hier mit billigen Festplatten zufriedengibt, nimmt mitunter eine ruckelnde Videoübertragung in Kauf.

Es kann also durchaus Sinn machen, einen NAS-Server ohne Speicherplatten zu erwerben. Stattdessen schaut man sich bei den hochwertigen Sata-Festplatten um.

Größe der Festplatte

Mittlerweile sind zwei Festplattengrößen gebräuchlich:

  • 2,5 Zoll
  • 3,5 Zoll

Die 3,5-Zoll-Festplatten werden vorwiegend in PCs verbaut. Die 2,5-Zoll-Modelle dominieren hingegen den Markt für externe Festplatten. NAS-Server bieten zwar überwiegend Steckplätze für 3,5-Zoll-Platten an. zyxel-nsa310s.jpgDoch bei Herstellern wie Synology oder QNAP findet man auch flexible NAS-Server, die sich mit beiden Formaten bestücken lassen.

Die Zahl der Anschlüsse

Der wichtigste Anschluss für den NAS-Server ist eine Ethernet-Verbindung. Denn so kann man den Server über ein Gigabit-LAN-Kabel direkt mit dem Router verbinden. Das Ethernet-Kabel bietet eine weitaus höhere Übertragungsrate als eine drahtlose Verbindung. Die über WLAN angeschlossenen Peripheriegeräte bekommen somit einen weitaus schnelleren Zugriff auf alle gespeicherten Daten.

Zudem sind die NAS-Server in der Regel mit einer Schnittstelle für Drucker versehen. Hier kommt es darauf an, ob der Steckertyp zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Denn bei NAS-Servern sind heute USB-Schnittstellen üblich. Wenn man also noch ein älteres Druckermodell in Betrieb hat, kann man Probleme bekommen.

Prozessor und Arbeitsspeicher

Da der NAS-Server Selbstversorger ist, lohnt sich natürlich ein Blick auf die Leistungsdaten von Prozessor und Arbeitsspeicher. Beide haben Auswirkungen darauf, wie sich der Server bei rechenintensiven Anwendungen verhält. Dazu gehört beispielsweise das Abspielen von Filmdateien in Full HD.

Die Taktraten der Prozessoren liegen meist zwischen 0,8 und 2 GHz. Die Arbeitsspeicher sind mit 256 MB bis 2 GB bestückt.

Wichtige Hersteller

QNAP

NAS-Server von QNAP heben sich bereits durch ihr hochwertiges Design von der Konkurrenz ab. Technisch gesehen bieten die Geräte maximale Power bei Prozessoren und Arbeitsspeicher. Deshalb sind die NAS-Server von QNAP nicht nur bei Privatkunden, sondern auch im professionellen Umfeld sehr gefragt. Doch diese erstklassige Ausstattung hat ihren Preis.

Mit einem NAS-Server der Firma QNAP lässt sich unter anderem präzise regeln, welcher Computer welchen Zugang zu den auf den Speichermedien abgelegten Dokumenten erhält. wd-my-cloud-mirror.jpgMan kann einzelne Server in einem Firmennetzwerk ansteuern oder alternativ mehrere Computer, die dem Netzwerk angeschlossen sind. Damit sich in einer Büroumgebung genügend Peripheriegeräte anschließen lassen, verfügen die höherwertigen QNAP-NAS-Server zudem über zahlreiche Schnittstellen.

Synology

Synology ist erst 2000 gegründet worden, gehört aber bereits zu den Marktführern in der IT-Branche. Insbesondere die NAS-Server aus dem Hause Synology genießen einen ausgezeichneten Ruf. Die Geräte leisten sowohl im privaten als auch im professionellen Umfeld gute Dienste.

Die Synology-Server sind günstig, leistungsstark und glänzen vor allen Dingen durch ihren niedrigen Stromverbrauch. Da NAS-Server oftmals im Dauerbetrieb laufen, sollte man diesen Faktor nicht unterschätzen, sonst laufen einem die Folgekosten davon.

Wichtig für private Anwender: Man kann nicht nur Smartphone, Notebook und PC mit den NAS-Servern von Synology verbinden, sondern auch die neuste Generation der Spielekonsolen. Daneben lassen sich auch Flachbildfernseher oder Blu-Ray-Player ins Netzwerk integrieren.

Western Digital

Western Digital ist schon wesentlich länger auf dem Markt präsent als der Newcomer Synology. Das 1970 gegründete Unternehmen aus Kalifornien war früher auf die Produktion von Halbleitern spezialisiert, ist heute aber einer der bekanntesten Hersteller von Festplatten. Wenig überraschend produziert die Firma auch hochwertige NAS-Server.

Die NAS-Server von Western Digital zeichnet zum Beispiel eine geringe Geräuschemission aus. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen einer nachhaltigen Produktionsweise verschrieben. Die Bauteile der NAS-Server sind also vergleichsweise umweltverträglich. Zudem hat die Firma sehr kostengünstige Modelle in ihrem Sortiment.

Die Komplettsysteme von Western-Digital sind serienmäßig bereits mit mehreren Terabytes Speicherplatz ausgerüstet. Sie bieten jede Menge Platz für speicherintensive Dateien und eignen sich deshalb hervorragend für Nutzer, die eine große Medienbibliothek zu verwalten haben.

Buffalo

Der japanische Konzern Buffalo gilt als Marktführer im Bereich NAS-Server für den Privatkundensektor. qnap-ts-453-pro.jpgDas überzeugendste Argument des Markenherstellers ist sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Geräte erfreuen sich zudem wegen ihrer hohen Bedienungsfreundlichkeit großer Beliebtheit. Um einen NAS-Server einzurichten, muss man sich normalerweise zunächst etwas Wissen anlesen. Doch einen Buffalo-NAS-Server bekommen selbst Laien spielerisch leicht installiert.

Speziell die LinkStation-Serie der Firma Buffalo eignet sich für alle Kunden, die eine Vielzahl von Multimedia-Files in unterschiedlichen Formaten und Codecs abgespeichert haben. Denn diese NAS-Server können praktisch jedes Datenformat zugänglich machen.

D-Link

D-Link stammt aus Taiwan und punktet bei seinen NAS-Servern mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungssystem. Man kann die NAS-Server außerdem problemlos ausbauen. Dies ist insbesondere für professionelle Anwender wichtig, deren Firma noch im Wachstum begriffen ist. NAS-Server von D-Link spielen ohnehin ihre Stärken in Arbeitsumgebungen aus, in denen sehr viele unterschiedliche Nutzer Zugriff auf das Netzwerk haben.

Tipps & Tricks zum Thema NAS-Server

Wie richte ich einen NAS-Server ein?

Der NAS-Server arbeitet zwar während des Betriebs unabhängig, benötigt aber zur Installation einen anderen Rechner. Mittlerweile sind auch Systeme von Synology erhältlich, bei denen man alle notwendigen Einstellungen über einen Browser vornehmen kann. Andere Hersteller liefern eine App mit.

Wenn man den NAS-Server am WLAN-Router anschließt, muss man ihn einmalig anmelden. Danach verbindet er sich selbstständig mit dem Router. Es empfiehlt sich, den Datenverkehr über eine verschlüsselte Verbindung abzuwickeln, damit fremde Personen keinen Zugriff auf das Netzwerk bekommen.

Welches Betriebssystem benutzen NAS-Server?

Auf den NAS-Servern installiert man ein eigenes Betriebssystem. Das Betriebssystem ist notwendig, weil man ansonsten keinen Zugriff auf die Dateien bekäme. synology-ds215j-2-bay.jpgNormalerweise setzt man Software der Hersteller Linux und Microsoft ein. So laufen zum Beispiel auch Windows-Versionen auf diesen Rechnern.

Der Konkurrent Apple hat bisher kein eigenes Betriebssystem speziell für NAS-Server in den Verkauf gebracht. Allerdings gibt es kompatible NAS-Server, die mit Apple-Geräten wie iPhone, iPad oder Mac kommunizieren können. Man sollte jedoch vor dem Kauf darauf achten, ob der konkrete NAS-Server tatsächlich Apple-Rechner unterstützt. Von günstigeren Modellen der Marke D-Link ist zum Beispiel bekannt, dass in diesem Bereich Probleme auftreten können.

Kann man jede Festplatte mit einem NAS-Server benutzen?

Nein. Die Festplatten müssen vom Hersteller für die Verwendung in einem NAS-Netzwerk zertifiziert sein. Der Festplattenhersteller Seagate kennzeichnet beispielsweise seine Produkte mit der eindeutigen Bezeichnung NAS. Grundsätzlich sollte man sich Festplatten anschaffen, die eine gute Leserate und Übertragungsgeschwindigkeit anbieten.

Wie viel Strom verbraucht ein NAS-Server?

NAS-Server laufen häufig im Dauerbetrieb und verbrauchen deshalb potenziell viel Strom. Die heutigen Geräte haben zwar einen maximalen Stromverbrauch von 20 Watt pro Stunde. Doch im 24-Stunden-Betrieb können so schon 480 Watt zusammenkommen. Hochgerechnet auf ein Jahr zahlt man dann knapp 50 Euro für den Strom. Deshalb sparen NAS-Server mit einer geringeren Watt-Zahl jedes Jahr etliche Euro ein.

Was muss man beim Aufstellen beachten?

Der NAS-Server steht idealerweise in der Nähe des Routers, um ihn per Ethernet-Kabel anschließen zu können. buffalo-ls220d0402-eu-linkstation-220.jpgWenn der Router im Wohnzimmer aufgestellt ist, sollte man auf das Belüftungssystem des NAS-Servers achten. Es gibt für diesen Verwendungszweck Modelle von QNAP ohne Lüfter, die praktisch keinen Lärm verursachen.

Was heißt RAID?

Ein NAS-Server mit RAID-System benötigt mindestens zwei Festplatten. Die Abkürzung RAID steht für Redundant Array of Independent Disks. Die Bezeichnung drückt aus, dass die Speichermedien zwar über den NAS-Server miteinander verbunden sind, aber völlig unabhängig voneinander operieren.

Redundante Festplatten sind zum Beispiel sinnvoll, um Sicherheitskopien des vorhandenen Datenbestandes zu speichern. Wenn die Hauptfestplatte wegen eines Defekts ausfällt, springt das redundante Speichermedium ein. Alle Daten sind nach wie vor zugänglich. Solch eine Ausstattung empfiehlt sich insbesondere in professionellen Arbeitsumgebungen.

RAID-Systeme klassifiziert man nach der Anzahl der integrierten Festplatten. Ein Raid-1-System besteht aus zwei Festplatten, ein Raid-2-System aus drei Speichermedien.

Was ist ein Proxy-Server?

Der Proxy-Server dient als zentrale Schnittstelle innerhalb des Netzwerks und regelt die Kommunikation zwischen allen Geräten. Diese Schnittstelle ähnelt einem echten Server im Internet. Viele Besucher greifen auf eine Seite zu und der Server arbeitet Anfrage für Anfrage ab. Der Proxy-Server geht dieser Aufgabe allerdings nur innerhalb des Heimnetzwerkes nach.

Was bedeutet VPN-Server?

VPN steht für virtuelles privates Netzwerk. wd-my-cloud-ex2.jpgDiese Kommunikationsnetze sind zwar einerseits vom übrigen Internet abgeschottet. Andererseits benutzen sie aber das Internet als Medium, um weitere Teilnehmer im bestehenden Netzwerk aufzunehmen.

Ein konkretes Beispiel illustriert, wofür man VPN-Server benötigt. Eine Firma unterhält in ihren Büroräumen ein geschlossenes Netzwerk. Die anwesenden Mitarbeiter haben dank des NAS-Servers gleichzeitig Zugriff auf die Datenbestände. Nun wäre es schön, wenn auch die Kollegen im Außendienst oder im Home Office auf dieses Netzwerk zugreifen könnten. Dies geschieht mittels eines VPN-Servers.

VPN-Server gibt es in der konventionellen Variante und als SSL-VPN-Server. Die SSL-VPN-Server bieten unter anderem eine verschlüsselte Datenübertragung und schränken die externen Zugriffsmöglichkeiten ein. Der Außendienstkollege kann in diesem Fall dann zum Beispiel nur bestimmte Unternehmensanwendungen nutzen, aber nicht auf den gesamten Datenbestand zugreifen.

Was ist mit Cloud-Speicher gemeint?

Ein Cloud-Speicher ist zunächst einmal eine Alternative zum NAS-Server. In diesem Fall hinterlegt man nämlich seine Daten auf dem Server eines Fremdunternehmens. Diese Firmen unterhalten eigene Rechenzentren, in denen die Daten besonders geschützt sind. Zugriff auf seine Daten erhält man über das Internet. Zu den Dateien bekommen ausschließlich befugte Personen Zugang.

Zwar kostet der Speicherplatz Miete. Doch insbesondere Firmen können viel Geld sparen, wenn sie das aufwendige Warten von Datenbeständen an eine Fremdfirma outsourcen. Privatanwender haben den Vorteil, dass sie von jedem Ort Zugriff auf ihre Dokumente und Dateien haben. Einzige Voraussetzung: Es muss ein Internetanschluss vorhanden sein.

Dennoch kann sich unter gewissen Umständen ein Parallelbetrieb von Cloud-Speicher und NAS-Server rentieren. In diesem Fall hinterlegt man in der Cloud alle archivierten und nicht aktuell benötigten Dateien. Auf dem NAS-Server verbleiben lediglich die genutzten Dateibestände.